Die Hörbuchwelt von Friedrich Mertens
Wo Worte flüstern und Schatten sprechen – Spannung für die Ohren
Hörproben
Dunkle Geschichten. Große Stimmen. Die kriminellen Hörbücher von Friedrich Mertens
Die Kriminalromane von Friedrich Mertens entfalten als Hörbücher eine ganz besondere Intensität. Drei seiner Werke wurden bislang vertont – interpretiert von gefeierten Schauspielerinnen und Schauspielern, deren Stimmen den düsteren Geschichten Leben einhauchen. Ob unterwegs, beim Einschlafen oder mit geschlossenen Augen auf dem Sofa: Die Hörbücher von Friedrich Mertens sind ein Erlebnis für die Sinne – und nichts für schwache Nerven.
Die Stille im dritten Stock
In seinem neuesten Kriminalroman Die Stille im dritten Stock entführt Friedrich Mertens die Leserschaft in eine düstere Welt voller Geheimnisse, Täuschungen und überraschender Wendungen.
Ein Haus. Ein Stockwerk. Zwei verschwundene Menschen. Im dritten Stock eines Hamburger Mietshauses herrscht eine unheimliche Stille. Kommissarin Nora Stein stößt auf Nachbarn, die mehr wissen, als sie sagen – und auf Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. Ein packender Krimi über das Dunkel hinter vertrauten Fassaden.
Mit psychologischer Tiefe, atmosphärischer Dichte und einem packenden Finale beweist Mertens erneut, warum er zu den spannendsten Stimmen des deutschsprachigen Krimis zählt.
Nebel über dem Deich
Ein einsames Fischerdorf an der ostfriesischen Küste. Der Wind pfeift über das Watt, der Nebel kriecht über die Deiche – und ein rätselhafter Fund erschüttert die Dorfgemeinschaft: Ein Rettungsring, ein Paar Schuhe, ein rätselhafter Abschiedsbrief. Doch etwas stimmt nicht.
Henning Claasen, ehemaliger Küstenpolizist und Eigenbrötler mit scharfem Blick, glaubt nicht an einen Unfall. Als er beginnt, Fragen zu stellen, stößt er auf eine Mauer aus Schweigen. Die Wahrheit liegt tief vergraben – unter Schlick, Schuld und jahrzehntealten Geheimnissen.
Und das Meer gibt nicht nur seine Opfer preis – sondern auch die dunklen Seiten der Menschen, die an seiner Küste leben.
Der Regen hinter den Fenstern
Ein verregneter Herbst in Hamburg. Paul Thalberg wird zu einem alten Mietshaus in der Nähe der Elbe gerufen, in dem eine junge Frau spurlos verschwunden ist. Ihr letzter bekannter Aufenthaltsort: ein kleines Zimmer im vierten Stock, dessen Fenster seit Tagen offen stehen – obwohl niemand mehr dort wohnt.
Die Bewohner des Hauses schweigen. Manche behaupten, nachts Schritte gehört zu haben, andere sprechen von einem Mann, der nie durch die Tür kam, sondern nur durch das Fenster gesehen wurde. Thalberg beginnt zu graben und stößt auf ein Netz aus Erinnerungen, Schuld und verdrängten Wahrheiten, das bis in die 1980er Jahre zurückreicht.
Je tiefer er eintaucht, desto mehr verschwimmen Realität und Erinnerung. Und während der Regen unaufhörlich gegen die Fensterscheiben prasselt, erkennt Thalberg, dass dieser Fall ihn mehr betrifft, als ihm lieb ist – denn auch er hat einst in diesem Haus gewohnt.